RFID vereinfacht Inventarisierung von IT-Equipment

04/2009

Die Funktechnik spart Zeit und reduziert Fehler. FSTC formuliert Mindestanforderungen.

 

Finanzielle Transaktionen, Bank- und Kreditkartendaten, Krankenberichte, Betriebsgeheimnisse, Kundendaten sind hochsensible Informationen, die auf Festplatten und Sicherungsbändern abgelegt sind. Eine lückenlose Dokumentation, wo diese Hardware benutzt, wohin sie transportiert und wo sie gelagert wird, ist unabdingbar. Fehlen entsprechende Nachweise, riskiert die betroffene Organisation im Schadensfall hohe Regressansprüche und einen öffentlichen Skandal.

 

IT-Manager tragen daher eine hohe Verantwortung. Sie müssen stets für das reibungslose Funktionieren aller EDV-gestützten Prozesse sorgen und sind für die Sicherheit der Daten verantwortlich. Dabei suchen sie nach Lösungen, die Effektivität und Effizienz verbinden. Hier bietet sich RFID (Radio Frequency Identifikation) als ein Mittel der Wahl an.

 

Das amerikanische Financial Services Technology Consortium (FSTC) hat jüngst Anforderungen für die Verwendung von RFID zur Kennzeichnung von IT-Hardware entwickelt. Die Anforderungen beschreiben eine detailierte Vorcodierung der Transponder zur weltweit eindeutigen Geräte-Kennzeichnung sowie auf den Transponder aufgebrachte maschinenlesbare und Klarschrift-Informationen. Eine Mindestanforderung an Lesereichweite und -güte wurde ebenfalls formuliert.Das RFID-Systemhaus IdentPro bietet passive Transponder, die mit Ihrer kleinen Bauform für den beschrieben Einsatz hervorragend geeignet sind und den Anforderungen des FSTC voll entsprechen. Der Spezialist aus Sankt Augustin unterstützt interessierte Unternehmen und Organisationen bei der Einführung einer RFID-Lösung mit komplettem Service von der Beratung bis zur Installation. 

 

Welche Vorteile bringt RFID für den IT-Manager? RFID hilft, bei der Verwaltung der IT-Hardware Zeit zu sparen und Fehler zu vermeiden. Ebenso wird die Dokumentation von Wartungsarbeiten vereinfacht, und die Transparenz über den Standort des Equipments verbessert. 

 

Mobile Geräte, wie Laptops, Desktops, Bildschirme, Drucker und alle in Racks verbaute Speichereinheiten und Server werden mit geeigneten Transpondern gekennzeichnet. Zusätzlich kennzeichnen Transponder die Standorte des Equipments (Räume/Büros) und bei Bedarf auch die Racks. 

 

Bei der regelmäßigen Kontrolle erfolgt die Erfassung der Geräte und Standorte automatisch mit RFID-Handlesegeräten. Ein manueller Vergleich von Seriennummern an den Geräten mit Nummern in Listen entfällt, genauso, wie das oft notwendige Verrücken von Geräten oder Möbeln, um Seriennummern freizulegen. Bei Hardware in Racks ist dafür häufig ein Ausbau mit allen möglichen negativen Folgen erforderlich. Der Zeitgewinn mit RFID kann bis zu 75% betragen. Zusätzlich geht die Fehlerquote gegen null. Davon profitiert auch die Dokumentation von Servicemaßnahmen an Speichereinheiten.

 

Fazit:
Die RFID-Technik bietet IT-Managern wirkungsvolle Unterstützung bei der verantwortungsvollen Aufgabe Datensicherheit und Servicedokumentation in Unternehmen und Organisationen jederzeit zu gewährleisten. Gleichzeitig werden Arbeitsabläufe beschleunigt und Fehlerquellen minimiert.

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