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Gedanken und Tipps zu Materialfluss, Staplern, FTS, Intralogistik 4.0, Smart Factory im Kontext „Digitalisierung“

WILLKOMMEN BEIM IDENTPRO BLOG.

Unsere Vision: Die Welt der Intralogistik ist digital und automatisiert. Materialverfolgung mit Staplerflotten und Fahrerlosen-Transport-Systemen (FTS) im „digitalen Zeitalter“.

  • Brauche ich ein Lagerverwaltungssystem

Haben Sie sich schon die Frage gestellt, ob Ihnen ein digitales Lagerverwaltungssystem Vorteile bringt?

Brauchen wir ein Lagerverwaltungssystem (LVS)?

Datum: 19.09.2018

Die Frage können Sie vermutlich mit Nein beantworten, wenn Sie heute bereits jederzeit 100% Transparenz über Ihre Lagerbestände haben, also stets genau wissen, was wo lagert. Und, wenn Sie Ihre Lieferfähigkeit mit geringstmöglichem Sicherheitsbestand aufrechterhalten. Und, wenn Sie z. B. eine Chargen-Rückverfolgbarkeit jederzeit gewährleisten können. Und, wenn Sie sicher sind, dass Sie Ihre Ressourcen optimal nutzen (z. B. nicht zu viele Stapler einsetzen, die auch noch kaum Leerfahrten machen). Und, wenn Sie jeden Auftrag pünktlich und fehlerfrei ausliefern, intern wie extern, und das auch dann noch, wenn sich Prioritäten (kurzfristig) ändern.

Auch, wenn Ihre Intralogistik bei allen vorgenannten Punkten glänzt, benötigen Sie spätestens dann einen digitalisierten Materialfluss, wenn Ihr Ziel „Industrie 4.0“ bzw. „Smart Factory“ lautet. Denn nur, wenn alle benötigten Daten jederzeit fehlerfrei und zum richtigen Zeitpunkt verfügbar sind, können Systeme autonom interagieren. Das ist prozesssicher nur mit einer automatisierten Datenerfassung sowie einer strukturierten, digitalen Datenhaltung möglich.

Das Fraunhofer IML hat ein White Paper mit dem Titel „Wann und warum brauche ich ein WMS“ erstellt und bietet mit der Online-Plattform „warehouse logistics“ ein WMS-Auswahlinstrument. (WMS = Warehouse Management System = Lagerverwaltungssystem.)

Klick-Tipp: Das passende WMS auswählen

Lagerverwaltungssysteme benötigen Rückmeldungen aus der Fläche. So muss dem LVS beispielsweise Status und Abschluss jeden Transports quittiert werden. Diese Quittierungen erfolgen üblicherweise durch das Scannen von Barcodes an Waren und Lagerplätzen. Wenn Transporte mit Staplern durchgeführt werden, können Sie mit unserem 3D Staplerleitsystem identplus® auf das Scannen verzichten, da Rückmeldungen automatisch erfolgen. Mehr dazu.

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  • Bestellt und geliefert – so einfach wird Industrie 4.0 nicht umgesetzt.

Bestellt und geliefert – so einfach wird Industrie 4.0 nicht umgesetzt.

Industrie 4.0: Es braucht fünf Schlüsselfaktoren

Datum: 05.09.2018

Für 69% der Industrieunternehmen in Deutschland hat die Digitalisierung der Produktion höchste Priorität – das ergab die diesjährige Industrie-4.0-Studie von McKinsey & Company. Damit liegt Deutschland hinter China (87%) und Indien (94%).

Unternehmen, die eine Innovationsführerschaft in der Industrie 4.0 anstreben, sollten laut der Studie fünf Fallstricke vermeiden:

  1. Digitalisierung ist Chefsache: Der grundlegende Wandel sollte von der Unternehmensspitze aus getrieben werden, meint McKinsey-Experte Behrendt. In zwei von drei Unternehmen ist das noch nicht so.
  2. Das Ziel führt zum Weg: Nur gut 40% der Unternehmen wissen, wohin die digitale Reise gehen soll. Knapp 60% haben keine strategische Vision.
  3. Wissen, was es bringt: 60% der Befragten erwarten Investitionsbedarf bei mehr als einem Drittel ihres Maschineparks, gleichzeitig ist für 61% der fehlende Return on Investment eine große Hürde. Darum sollten Industrie-4.0-Anwendungen schon früh auf ihre Wirtschaftlichkeit geprüft werden.
  4. Stark im Team: Unternehmen sollen sich auf entscheidende Anwendungen konzentrieren und bei allem anderen offen für Partnerschaften sein – man muss nicht alles selber machen, was andere schneller und besser können.
  5. Kultur im Wandel: Für fast 70% der Unternehmen weltweit sind mangelnde Arbeitgeberattraktivität und Talentgewinnung ein Hauptproblem bei der Einführung von Industrie 4.0.

Klicktipp: Innovatoren – Rollen im Innovationsprozess, Chefsache Digitale Transformation (PT-Magazin, Seite 46 ff.)

Neben den Skills und Promotoren braucht eine digitalisierte Produktion auch eine digitalisierte Intralogistik – fangen Sie mit Ihrer Staplerflotte an, eine innovative Lösung, die sich rechnet, bekommen Sie bei IdentPro.

Wo steht Ihr Unternehmen? Gibt es bei allen fünf Punkten ein „Daumen rauf“? Schreiben Sie uns.

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  • Digitaler Schatten fuer Intralogistik 4.0

Digitaler Schatten in der Intralogistik: Material und Information fließen synchron

Was ist der Digitale Schatten?

Datum: 08.08.2018

Die meisten Menschen suchen, wenn es Ihnen zu heiß wird, ein schattiges Plätzchen unter einem analogen Gegenstand wie z. B. einem Baum. Die Vermutung, dass ein digitaler Schatten heiß gelaufene Rechner kühlt, ist natürlich eine Geschichte für den ersten April.

Der Begriff „Digitaler Schatten“ fällt meist im Zusammenhang mit der omnipräsenten Thematik digitale Transformation, Industrie 4.0 und Smart Factory und meint ein digitales Abbild der Prozesse, Informationen und Daten eines Unternehmens. Daimler definiert es so: „‚Digitaler Schatten‘/ ‚Digitaler Zwilling‘: virtuelles Abbild der Fabrik in Echtzeit“.

Digitaler Schatten in der Intralogistik beschreibt den Zustand eines synchronen Material- und Datenflusses. Das bedeutet: in dem Moment, in dem eine Ware bewegt wird, wird das steuernde System über diese Bewegung informiert, in „Echtzeit“.

Der zeitgleiche Informationsfluss ist eine Voraussetzung dafür, dass die mit einem Materialfluss vernetzten Prozesse arbeiten können. Eine sich selbst steuernde Produktion muss sich z. B. darauf verlassen können, dass die mitgeteilten Warenbestände korrekt sind und autonome Versorgungssysteme müssen angeforderte Waren an den ihnen mitgeteilten Plätzen finden.

Eine Smart Factory funktioniert nur, wenn zu jedem Zeitpunkt erforderliche Informationen auch verfügbar sind – selbstverständlich fehlerfrei. Insofern sorgt der Digitale Schatten dafür, dass die Aufsicht der intelligenten Fabrik entspannt ihrer Arbeit nachgehen kann und nicht in die Situation kommt, einen kühlen Kopf bewahren zu müssen.

Wie digital ist Ihr Materialfluss? Schreiben Sie uns.

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Digitale Transformation: Der Erfolg ist Einstellungssache

Erfolgreiches Digitalisieren ist Einstellungssache

Datum: 13.06.2018

In der Studie Digitale Transformation 2018 die das Beratungsunternehmen etventure in Zusammenarbeit mit der GfK erstellt hat, sehen 58% der befragten Unternehmen in ihrer eigenen Unternehmenskultur die größte Hürde auf dem Weg zur digitalen Transformation. Statt Änderungen aufgeschlossen zu sein, herrscht die „Verteidigung bestehender Strukturen“ vor.

Doch was zeichnet ein positives Umfeld aus? Die Change Studie 2017 von Capgemini identifiziert acht Themenfelder als Erkennungsmerkmal einer digitalen Kultur (ebenda, S. 8): Kundenorientierung, Entrepreneurship, digitale Technologien und digitalisierte Prozesse, Agilität, autonome Arbeitsbedingungen, Kollaboration, Digital Leadership sowie Innovation und Lernen.

Digitalisierung erfasst ein Unternehmen als Ganzes, betrifft jeden Prozess und erfordert ggf. eine radikale Neugestaltung und Umstrukturierung. Die Denk- und Herangehensweise muss sich vom Produkt hin zum Kunden verlagern (Stichwort Mehrwert). Eine Das-machen-wir-schon-immer-so-Haltung ist dabei tödlich. Nur, wo kann man den Wandel starten? Zuerst sollten die Voraussetzungen für Änderungen geschaffen werden.

So fehlt es vielen Unternehmen für die digitale Transformation in manchen Bereichen schlichtweg noch an der technischen Grundvoraussetzung einer digitalen Kultur: digitale Technologien und digitalisierte Prozesse. Im Lager beispielsweise herrscht das Erinnerungsvermögen von Staplerfahrern vor oder es gibt eine manuelle Datenerfassung mittels Tabellen oder Barcode-Scanning, anstelle eines automatisierten Datenhandlings.

Erfreulich:  Der Änderungsbedarf wird von immer mehr für die Intralogistik verantwortlichen Manager erkannt; das stellen wir an der deutlich steigenden Zahl von Anfragen für automatische Trackinglösungen fest.

Mit unserem 3D Staplerleitsystem identplus® bieten wir die passende Antwort für staplerbediente Lager: Das Scannen von Barcodes entfällt und der Datenaustausch mit einem Lagerverwaltungssystem (LVS) oder ähnlicher Steuerungssoftware erfolgt vollautomatisch und in Echtzeit.

Das mit dem Staplerleitsystem auch Fehl- und Falschlieferungen vermieden werden, können Sie sich direkt als Pluspunkt für kundenorientiertes Handeln verbuchen.

Gehört Ihr Unternehmen zu den 42% mit einer änderungsoffenen Unternehmenskultur? Was sind Ihre aktuellen Digitalisierungsprojekte?

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  • Digitalisierung mit 3D Staplerleitsystem identplus

Ohne digitalisierte Daten gibt es kein „Industrie 4.0“

Was bedeutet Digitalisierung?

Datum: 05.06.2018

Wenn wir hier von Digitalisierung sprechen, meinen wir in erster Linie die Überführung analoger Daten in ein digitales Format. Ein ganz einfaches Beispiel: Sie führen Ihre Lagerliste nicht mehr auf Papier, sondern in einer Tabellenkalkulation am Computer.

Das Vorliegen digitaler Daten ist die erste absolute Grundvoraussetzung für die Vernetzung von Prozessen im Sinne von Industrie 4.0.

Die zweite Grundvoraussetzung ist die automatische Erfassung der Daten – für das Beispiel: Ihre Tabellenkalkulation wird automatisch mit Werten gefüllt.

Digitalisierung im weiteren Sinne meint einen Veränderungsprozess u. a. in der Abwicklung von Geschäftsprozessen bis hin zu der Entwicklung völlig neuer Geschäftsmodelle, die erst mit digitaler Technologie/Daten-Vernetzung möglich werden, wie beispielsweise die Dienste Uber und Airbnb.

Digitalisierung und digitale Transformation sind Begriffe, die besonders im Kontext mit Buzz-Wörtern wie Industrie 4.0 und Smart Factory zu hören sind. In einer Smart Factory sind alle Prozesse miteinander vernetzt und tauschen autonom Informationen/Daten aus.

Eine erfolgreiche Prozessvernetzung hängt von der zeitlich richtigen Verfügbarkeit sowie der garantierten Fehlerfreiheit aller erforderlichen Daten ab. Fehlende oder fehlerhafte Daten können den gesamten vernetzten Prozess zum Stillstand bringen.

Wie Sie Ihre Staplerflotte fit für eine Smart Factory machen, erklären wir Ihnen gerne am Beispiel unseres 3D Staplerleitsystems identplus®.

Wie weit ist Ihr Unternehmen mit der Digitalisierung?

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