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Gedanken und Tipps zu Materialfluss, Staplern, FTS, Intralogistik 4.0, Smart Factory im Kontext „Digitalisierung“

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Unsere Vision: Die Welt der Intralogistik ist digital und automatisiert. Materialverfolgung mit Staplerflotten und Fahrerlosen-Transport-Systemen (FTS) im „digitalen Zeitalter“.

  • Autonom fahrende FTF ohne Spurbindung

FTF: es geht auch ohne Spurbindung, Leinen los für autonomes Fahren

FTF – Automatisch ist nicht automatisch autonom

Datum: 07.11.2018

Fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF) finden zunehmend Einsatz in der Intralogistik. Treiber sind die Entwicklung hin zu „Smart Factories“, die eine Vernetzung aller Prozesse erfordern, sowie der akute Mangel an geeignetem Personal.

Die englische Bezeichnung von FTF ist AGV und trifft den Kern bisheriger Lösungen auf den Punkt, denn AGV steht für „Automated guided vehicle“, also für Fahrtzeuge, die zwar automatisiert fahren, jedoch geführt werden (guided). Das erste AGV wurde in den 1950er Jahren eingesetzt.

Die Fahrzeugführung erfolgt meist über Magnetstreifen am Boden, seit jüngerer Zeit auch mittels Rotationslaser. Dafür sind Spiegel – oft an Wänden – montiert, deren Positionen präzise vermessenen sind. Um eine Fahrzeugposition ermitteln zu können, müssen die Laser permanent mindestens drei Spiegel „sehen“.

Jede Art der Spurführung bedingt einen Verlust an kurzfristiger Flexibilität. Denn Fahrwege können nur mit einer aufwendigen Anpassung der Spuren geändert werden. Bei Hindernissen bleiben FTF stehen, bis die Spur wieder frei ist.

Autonomes Fahren bedeutet fahren ohne Hilfsmittel. Autonom fahrende Fahrzeuge kennen den Verkehrsraum (erlaubte Fahrwege) und die Verkehrsregeln (z. B. Rechtsfahrgebot). Die Fahrzeuge reagieren bei Hindernissen selbständig durch Umfahren oder neue Routenwahl. Damit bewegen sie sich so flexibel, wie bemannte Stapler. Neuer oder geänderter Verkehrsraum und -regeln werden einfach zentral in der Steuerung eingepflegt.

Mehr über Fahrerlose Transportsysteme.

Planen Sie den Einsatz autonom fahrender Fahrzeuge in Ihrem Lager? Was sind Ihre Anforderungen? Schreiben Sie uns.

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  • Fahrerlose Transportfahrzeuge ersetzen Staplerfahrer

Der Job des Staplerfahrers wird mit zunehmender Leistungsfähigkeit fahrerloser Transportfahrzeuge (FTF) immer mehr verdrängt

Der Brain- versus Body-Effekt

Datum: 25.07.2018

Das Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine war bisher im Wesentlichen davon geprägt, dass Maschinen im Laufe ihrer Entwicklung die körperliche Arbeit der Menschen immer weiter erleichtert haben.

Mit Maschine Learning, künstlicher Intelligenz und immer leistungsfähigerer Sensorik sind Maschinen stark auf dem Vormarsch, auch die geistige Arbeit des Menschen zu übernehmen. Vielleicht sind sie dem Menschen dabei im Ergebnis ihrer Entscheidungsfindung noch nicht immer überlegen, i. d. R. aber deutlich schneller, und das rund um die Uhr, ohne Urlaub, und, zumindest bis heute, völlig emotionsfrei.

Wann wird der Mensch im Lager überflüssig? Sicherlich noch nicht so bald, wobei das natürlich von der Art der Arbeit abhängt. Bei der aktuellen Entwicklung fahrerloser Transportfahrzeuge (FTF) beispielsweise wird der Beruf des Staplerfahrers ziemlich sicher in absehbarer Zukunft aussterben. Und das umso schneller, je leistungsfähiger (Body) und intelligenter (Brain) FTF werden. Statt vieler Fahrer braucht es dann nur wenige Aufpasser.

Klick-Tipps: Bayerischer Rundfunk, Roland Berger, ZEW

Setzen Sie in Ihrer Intralogistik bereits fahrerlose Transportfahrzeuge ein oder planen dies in naher Zukunft? Steuern Sie in einem Mischbetrieb Stapler und FTF mit einem einzigen Leitsystem? Schreiben Sie uns über Ihre Erfahrungen/Pläne.

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